Woran ich glaube

Für mich ist der Glaube an Jesus Christus ein fester Bestandteil meines Lebens. Jeder Mensch glaubt ja verschiedenen Dingen; ob man nun dem Stuhl vertraut, auf den man sich setzt, oder an Gott glaubt. Hier möchte ich die Grundlage meines Glauben schildern, worauf ich ihn stütze, und euch ausserdem mit einigen Gründen bekannt machen, warum ich überhaupt an Gott, die Bibel und die Schöpfung glaube.

Bibel

Ich glaube an den lebendigen Gott der sich in den Schriften der Bibel und der Person Jesu Christi den Menschen zu erkennen gab. Die Bibel hat sich nämlich allen Kritikern gegenüber - dem Inhalt nach - als vollkommen genau, zuverlässig und historisch echt erwiesen. Deshalb ist sie die Grundlage für mein Verständnis Gottes und Seines Willens für mich.

Die Bibel wurde in einer Zeitspanne von 1400 Jahren von mehr als 40 Verfassern aus verschiedenen Gesellschaftsbereichen, an verschiedenen Orten und in verschiedenen Kontinenten, sowie in drei verschiedenen Sprachen geschrieben. Trotz allem, erweist sie sich in allen ihren Lehren übereinstimmend und bezeugt ein einziges Grundthema: Gottes Erlösung der Menschheit von der Sünde. Dass diese Bücher alle miteinander harmonieren, obwohl sie von verschiedenen Verfassern zu verschiedenen Zeiten, an verschiedenen Orten und in verschiedenen Sprachen geschrieben wurden, ist ein einzigartiges historisches Faktum das nicht seinesgleichen in der Weltliteratur hat. Eine andere unter allen Religionen aganz einzigartige Tatsache stellen die in der Bibel nidergelegten Prophezeiungen dar. Dabei handelt es sich um echte Voraussagen, von denen alle, die schon eingetroffen sind, sich auf ganz wörtliche Weise erfüllt haben.

Eine davon ist die Profetie aus Hesekiel 26, die um 592-570 v.Chr. geschrieben wurde.

Die prophezeiten Voraussagungen:
1. Dass Nebukadnezar die Feststadt Tyrus zerstören würde.
2. Dass viele Nationen gegen Tyrus sein würden
3. Dass Tyrus zu einem nackten Felsen (flach wie die Oberfläche eines Felsens) sein würde
4. Dass Fischer dort ihre Netze aufspannen würden
5. Dass der Schutt ins Wasser geworfen würde.
6. Dass die Stadt nie wieder aufgebaut würde.
7. Dass die Stadt nie wieder gefunden würde.

Erfüllung:
1. Nebukadnezar eroberte die Stadt Tyrus auf dem Festland und zerstörte sie 573 v.Chr. Die meisten der Bewohner hatten sich vorher auf eine Insel etwa 1 km entfernt gerettet und dort eine neue Stadt Tyrus errichtet, die weiterhin mächtig blieb.
2. Viele Nationen kämpften gegen Tyrus.
a. Nebukadnezar, Babylonischer Herrscher, belagerte die Stadt von 585-573 v.Chr.
b. Alexander der Grosse zerstörte die Insel in 332 v.Chr.
c. 314 v.Chr. wurde Tyros von Antigonos (Nachfolger von Alexander dem Grossen) eingenommen.
d. 638 n.Chr. wurde Tyros von den Muslimen erobert.
3. Alexander der Grosse fegt das alte Stadtgebiet Tyrus blank als er den Damm zur Insel baute um sie einnehmen zu können.
4. Heute werden wirklich auf den nackten Felsen Netze aufgespannt.
5. Alexander der Grosse warf den Schutt ins Wasser, um einen Damm zur Insel zu bauen und dort vor der Inselstadt Belagerungstürme und Angriffsmaschinen aufzubauen.
6. Die Stadt wurde nie wieder auf dem Festland aufgebaut.
7. Die Stadt Tyrus wurde nie wieder gefunden - dass bedeutet, dass sie ihre vorrangige Machtposition in Handel, Reichtum und Einfluss für immer verloren hatte.

Viele andere Profezeiungen der Bibel haben sich ebenfalls erfüllt. Über Jesus Christus gibt es zum Beispiel über 300 erfüllte Voraussagen. Wie über Geburtsort, die Zeit seiner Geburt, dass er verraten würde, über die Art seine Todes, die Reaktion der Menschen, das Durchbohren seiner Seite am Kreuz sowie die Grablegung. Nach Peter Stoner in 'Science Speekts' wäre die Wahrscheinlichkeit, dass
nur 8 einträfen, 1:10^17. Müssten jedoch 48 verschiedene Voraussagen eintreffen, wäre die rechnerische Warscheinlichkeit 1:10^157! [1] Das all dies per Zufall eintreffen würde, wäre praktisch unmöglich. Dies ist ein weiterer Hinweis auf die Autentizität der Bibel und dass sie von Gott inspiriert (= von Gott den Menschen offenbart und eingegeben, also vollkommen präzise) ist.

Gott

Obwohl viele denken, dass man dumm ist, wenn man an Gott glaubt, muss man kein Narr sein, um zu glauben, dass er existiert. Es gibt einige Gründe, die mir sehr logisch vorkommen, und die ich euch hier vorstellen möchte.

Zum Beispiel das Ontologische Argument. Philosophen haben erörtert, dass der blosse Gedanke über einen Gott ein Grund ist an seine Existenz zu glauben. Wenn man glaubt, dass alles ohne Gott entstand, ohne einen Schöpfer, der alles einmal in Gang gesetzt hat, glaubt man also an Zufall, da ohne ein allmächtiges Wesen, alles ohne Plan und Ordnung abläuft. Alles was mit dieser Welt zusammenhängt ist also zufällig und ohne Grund passiert; keine pflanzlichen und organischen Abläufe haben eine Veranlassung - nichts passiert mit einer Ursache. Wenn man daran glaubt (alles ist Zufall), dann kann niemand seinem Verstand, und seinen Gedankenschlüssen Glauben schenken, da es pure Materie, alles physisch erklärbar, und purer Zufall ist. Wenn man seinem Verstand und seiner eigenen Begründung nicht vertrauen kann (es ist Zufall), ist es auch nicht möglich irgendwelchen Argumenten zu glauben, die die Existenz Gottes abstreiten. Alle diese Argumente wären ja zufällig entstanden, und überhaupt nicht ernst zu nehmen und man könnte ihnen in keiner Weise mit dem Verstand vertrauen. Denn die einzige Möglichkeit an die Resultate des Verstandes zu glauben wäre erst dann gegeben, wenn man an die Voraussetzung von gegebener Ordnung glaubt, dass nämlich ein höheres, übernatürliches Wesen existiert, das die Welt sowie den Menschlichen Verstand durch Planung geschaffen hat.

Durch das Gesetz, welches besagt, dass jede Wirkung eine Ursache haben muss, muss man auch auf ein übernatürliches Wesen schliessen. Dieses Gesetz lässt natürlich die Frage aufkommen, wie die Welt entstanden sei. Wenn jede Wirkung von irgendetwas ausgelöst wurde, ist es schwer zu erklären woher diese Welt kommt. Wenn man zum Beispiel sagt, dass der Urknall die Erde hervorbrachte, dann ist immer noch die Frage da, woher die Partikel und die Energie herkamen, die plötzlich zu dieser Explosion führten. Irgendetwas musste ja den Anfang ausmachen und den Beginn der jetzigen Welt bilden. Es muss darum darauf geschlossen werden, dass jemand höheres, ewiges und vollmächtiges existiert, der alles einmal geschaffen hat - Gott.

Ein weiterer Grund, der uns im Glauben zu Gott weist, ist das Gewissen im Menschen, welches das Recht- und Unrechtempfinden sowie alle Gesetze und Moralvorstellungen definiert. In jeder Kultur wie wir sie auf dieser Welt finden, existiert dieses Grundempfinden für Gut und Böse - wenn auch durch durch kulturelle Gründe in verschiedenen Formen. Auch wenn diese Moralvorstellungen und Richtlinien sich oft unterscheiden, hat jede Völksgruppe einen Verhaltensmassstab entwickelt, nach dem sie leben. Die Frage ist nun, woher die Funktion des Gewissens im Menschen kommt. Woher kam die Idee von "richtig" und "falsch"? Warum sollten die Menschen so etwas erfinden, ja, wie könnten sie sich überhaupt so etwas ausdenken, wenn sie nicht irgendwoher ein Modell von "richtig" und "falsch" hätten, von dem sie es abgucken könnten? Es kann sich nicht um eine Menschliche Erfindung handeln, da sie jedem Menschen eigen ist, und einfach natürlich vorkommt. Die Antwot der biblischen Offenbarung ist, dass Gott das Gewissen dem Menschen gegeben hat, und dessen Existenz auf den Schöpfer zurück weist.
Dies steht in Römer 2,15 geschrieben: "..da sie ja beweisen, dass das Werk des Gesetzes in ihre Herzen geschrieben ist, was auch ihr Gewissen bezeugt, dazu ihre Überlegungen, die sich untereinander verklagen oder auch entschuldigen.."
Wer das Gewissen verneint oder relativiert, glaubt natürlich nicht, dass es etwas gibt, das wir gut oder schlecht nennen können, alles wäre neutral und der Mensch könnte alles tun, was er wollte. Folglich gäbe es auch keine Begründung für Polizei, Gefängnisse etc. Anarchie hat sich jedoch in der Weltgeschichte immer als destruktiv erwiesen. Bis jetzt gibt es keinen Staat, der nach diesem System funktioniert, und auch eine zufriedene Bevölkerung aufweist. Deshalb ist es auch ganz logisch, dass Gott, der Ordnung aufweist und das Beste für die Menschen möchte, Regeln und moralische Werte in die Menschen gelegt hat um den Menschen zurechtzuweisen, damit er in dieser Welt nach Gottes Wunsch lebt und damit diese Welt nach einem Massstab funktioniet, welcher Ordnung ausstrahlt.

Mir wurde in der Beschäftigung mit der Materie klar, dass der Gedanke an Gott keinesfalls dumm oder unrational ist, wie viele aus Unwissenheit heutigentags behaupten. Nun ist es aber so, dass obwohl diese Welt von einem intelligenten Schöpfer geplant wurde und dessen Logik und Kunst in der Natur auf allen Gebieten bewundert und wissenschaftlich erforscht werden kann, Gott niemals bewiesen werden kann. Und dies hängt ganz einfach mit unserem Verstand zusammen. Er erfasst zwar viel der Logik und des intelligenten Designs des Schöpfers und kann seinen Spuren nachforschen, bleibt aber als Geschöpf limitiert und bewegt sich eben nur innerhalb der sichtbaren dreidimensionalen Welt.

Wenn Gott existiert, muss Er schliesslich das grösste und unfassbarste Wesen sein. Deshalb ist Er auch unerklärlich, falls Er sich nicht uns offenbaren würde. Dies hat Er jedoch getan. Die Welt strahlt Ordnung und Design aus; jede Pflanze und alle Organismen gehören zu einem vernetzten und voneinander abhängigen System. Dies zeugt von einem übernatürlichen Wesen, das die Welt mit einem Plan geschaffen hat. Ein Beispiel von zig-tausenden ist zum Beispiel die Neigung der Erde. Wissenschaftler haben errechnet, dass die Erde im Winkel von 23° bis 24° geneigt sein muss, damit Leben auf Erden möglich wäre und die die Erde sich nicht über- oder unterkühlen würde. Wie man herausgefunden hat, rotiert sie auf einer 23.5° schrägen Achse. Genau wo sie sein sollte! Weitere Lebensnotwendige Faktoren wie die Distanz zur Sonne, das exakte Gasgemisch der Luft, die Komplexität des menschlichen und tierischen Körpers ist überwältigend und erweisen die Weisheit des Schöpfers. Kann man bei so vielen Dingen, die Design und Ordnung aufweisen und die genau stimmen wie sie sollten, noch skeptisch bleiben?

Aber nur durch die Natur wird Gott nicht allein als Schöpfer gezeigt, über dessen Weisheit und Gottheit man staunen muss.
Im Römerbrief Kapitel 1 Vers 20 wird dies ersichtlich: " ..denn sein (Gottes) unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so dass sie keine Entschuldigung haben."
Die Natur kann uns natürlich nichts darüber sagen, WIE dieser Gott ist, ob Er uns hasst oder liebt, oder wie Er zu uns steht. Deshalb hat sich Gott schliesslich in der Geschichte selbst den Menschen geoffenbart: durch seine Begegnung mit den Menschen in der Person Jesu Christi, seinem auf die Erde gesandten eingeborenen Sohn, und durch sein Wort - die Bibel.

Weil durch Adam und Eva im Paradies die Sünde in die Welt kam, und jede Person zum Sünder wurde, hat Gott seinen Sohn Jesus in die Welt gesandt, um die Menschen von der Versklavung der Sünde zu befreien. Als Christus am Kreuz starb, hat er damit die Menschheit mit sich versöhnt. Jeder Person, die nun Jesus Christus als ihren Retter annimt, wird die Sünden vergeben, und ist von der ewigen Verdammnis in der Hölle, dem Getrenntsein von Gott, errettet. Jesus überbrückt die tiefe Kluft zwischen den Menschen und Gott, die durch die Schlechtheit, Perversion und Sünde erstanden ist. Im Gegensatz zu früher, wo die Person von Gott getrennt, und nicht fähig war, mit Ihm in Gemeinschaft zu leben, macht der Tod Jesu Christi ein Leben mit und in Gemeinschaft mit Ihm möglich.

Dies ist der Grund, warum ich an Jesus Christus glaube. Er hat mich errettet, und mich verändert. Weil Jesus möchte, dass ich Ihm immer ähnlicher werde, ist es mein Wunsch, das zu tun was Er von mir möchte. Als Grundlage für Gottes Willen für das Leben haben wir sein Wort - die Bibel. Für mich ist sie die Richtschnur fürs Leben. Das heisst natürlich überhaupt nicht, dass ich vollkommen bin. Auch ich habe meine Fehler und Macken und lebe oft nicht so wie ich es eigentlich sollte. Doch ich darf wissen, dass Gott mit mir ist, und mir helfen will, ihm zu gehorchen.

Da ich an die Bibel glaube, möchte ich kurz ihre Hauptbotschaft anhand von Bibelversen widergeben. Der Kernpunkt der Bibel ist Jesus Christus und sein freiwilliger Tod für uns am Kreuz um uns zu retten. Gott ist vollkommen sündlos, heilig, und ohne Schlechtigkeit und toleriert keine Sünde und Rebellion gegen Ihn und seine Gesetze. Da alle Menschen jedoch seit Geburt Sünder sind, sind alle verdammt für die Hölle. Doch in seiner so grossen Liebe hat Gott seinen Sohn Jesus gesandt, damit Er für unsere Sünden stirbt, und die Bestrafung für unsere Schuld auf sich nimmt. Weil Gott uns so liebt, und mit uns Gemeinschaft haben will, dies aber nicht möglich ist, weil wir Sünder sind, hat er stellvertretend seinen Sohn als Sühnung gesannt.

In wenigen Sätzen die Hauptbotschaft der Bibel:

Kommt her zu mir alle... Mathäus 11,28. ...Gott will Gemeinschaft mit uns.

Denn eure Sünden scheiden euch von eurem Gott. Jesaja 59, 2 ...Unsere Sünden trennen uns von Gott.

Denn Gott hat die Welt so geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Johannes: 3,16. ...Gott liebt uns

Und als sie kamen an die Stätte, die da heißt Schädelstätte, kreuzigten sie ihn daselbst und die Übeltäter mit ihm, einen zur Rechten und einen zur Linken. Lukas: 23, 33. ...Jesu Kreuzigung

Und er ist die Sühnung für unsere Sünden, aber nicht nur für die unseren sondern auch für die der ganzen Welt. 1. Johannes: 2, 2. ...Jesus ist die stellvertretende Sühnung für unsere Sünden.

Er ist nach dem Tod jedoch wieder auferstanden und lebt wie in diesem Vers genannt wird: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig in alle Ewigkeit. Offenbarung 1,18

Nun heißt es nur noch das Geschenk der Vergebung unserer Sünden und des Ewigen Lebens in Gemeinschaft mit Gott im Himmel anzunehmen. Diesen Schritt muss jeder selbstständig tun. Gott lässt uns völlige Entscheidungsfreiheit.

Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen , die an seinen Namen glauben. Johannes: 1,12.

Diese Entscheidung ähnelt einer Geschichte, die ich gelesen habe. Dort wollte ein König seinem Volk ein Geschenk geben, doch wollten die meisten der Leute die Gabe nicht annehmen und lehnten sie ab. Welch eine Dummheit so etwas abzuschlagen. Genauso ist es mit Gottes Geschenk des ewigen Lebens. Es steht uns offen es anzunehmen, oder abzulehnen. Nimm doch dieses grosse Geschenk Gottes an, indem du eingestehst, dass du gesündigt hast, und Jesus Christus bittest, in dein Leben zu kommen und dich zu erretten.

Mache doch jetzt eine Multimediareise und erfahre, wie man Christ wird!